-
- Literaturverlag Droschl, Frühjahr 2011
-
Platz 3 der SWR-Bestenliste Juli/August
»Anna Kims sehr persönlicher, auch stilistisch beeindruckender Bericht aus Grönland ist eine geglückte Verbindung von Reportage, Essay und Poesie. In ihrer ganzen Widersprüchlichkeit erzeugt diese ein facettenreiches Bild des einst politisch zu Europa zählenden, uns heute aber unendlich fern scheinenden Landes.«
(Georg Renöckl, NZZ)
»Anna Kim fügt sehr subjektiv fein beobachtete Details zusammen, um die Welt zu lesen – die grönländische, weil sie neu ist, und die eigene, die durch das Reisen neu erscheint.«
(Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)
»Wie die Beschreibung einer fremden Gegend unversehens in den Essay übergeht, wie sie Wort- und Gedankenkunst in sich vereint – das kann man an Anna Kims Büchlein studieren. Sie hat sich auf die Reise gut vorbereitet. Ihr Buch liefert zahlreiche historische, kulturwissenschaftliche und soziologische Informationen, die zum Teil überraschend, ja kurios wirken. Die Begegnung mit fremden Konventionen und Denkmustern macht dem Leser bewusst, wie sehr er in den engen Schablonen der eigenen Kultur befangen ist. (...) Ein bisschen Grönland täte unserer bornierten Selbstbezogenheit gut.«
(Thomas Rothschild, Die Presse)
»Gefesselt von den in historische und wissenschaftliche Fakten eingebetteten Beobachtungen und Gesprächen, die höchstes literarisches Niveau erreichen, genießt der Leser diese packende Reisereportage, erweitert sein Wissen und wird Lösungen für einen angemessenen Umgang mit Zuwanderung oder den neuen Formen der Kolonialisierung suchen. Grönland erscheint durch diesen Essay sehr nah, vertraut und als Ausgangspunkt, um aktuelle Konflikte andernorts in einem neuen, verständlicheren Licht zu sehen.«
(Frank Riedel, literaturkritik.de)
»Wenn von Kolonialismus die Rede ist, denkt man zumeist an Asien, Afrika oder Lateinamerika. Dass es dieses Phänomen auch im Hohen Norden gab, davon handelt das neue Buch von Anna Kim.«
(Wolfgang Beyer, ORF TV)
»Die Autorin beobachtet präzis, recherchiert genau und registriert aufmerksam die Körpersprache des jeweiligen Gesprächspartners. Trotz der zahlreichen historischen Details und Sachinformationen dominiert aber in Invasionen des Privaten die sinnliche Wahrnehmung, das ist einer der vielen Punkte, die diesen Essay so lesenswert machen.«
(Stefan Gmünder, Der Standard)
»Gewaltige Landschaften, in denen die Menschen verschwindend klein werden, Einsamkeit, grenzenlose Freiheit und anhaltendes Glück erlebte die Autorin Anna Kim bei einem Aufenthalt in Grönland.«
(Johann Kneihs, Ö1/Von Tag zu Tag)
»Dass Kim nicht nur eine begabte Essayistin, sondern auch Schriftstellerin ist, zeigt sich in den schönen, poetisch-anschaulichen Beschreibungen von Stadt und Land und in ihrem hohen Sprachbewusstsein.«
(Peter Urban-Halle, Deutschlandradio)
»Stilsicher und bisweilen metaphorisch unterlegt präsentiert sich dieser Reisebericht als ethnografisches Dokument, aus dem sich die Problematik des Selbst in der oft beschworenen multikulturellen Gesellschaft konsequent entwickelt.«
(Walter Wagner, Literaturhaus Wien)
»Viele aufmerksame Beobachtungen machen Kims Essay zu einem Lesegenuss. Es sind unverstellte Blicke, die nichts beschönigen, sondern aufspüren und den Bewohnern des Landes respektvoll und auf Augenhöhe begegnen.«
(Susanne Rikl, kommbuch.com)
»Anna Kims ausgezeichneter kulturkritischer Exkurs ist informativ und sinnlich-poetisch zugleich und setzt sich zudem mit den Klassikern der postkolonialen Theorie auseinander.«
(Martin Zähringer, SWR2)